23.03.2017 10:12 0 Kommentare

Akkuschrauber unter der Lupe

Welcher Akkuschrauber wofür?

Das manuelle Einschrauben und Ausdrehen von Schrauben kostet in der Regel viel Kraft und ebenso viel Zeit. Akkuschrauber sind ideale Helfer, um in Holz, Kunststoff oder sogar festes Material wie Metall zu bohren. Vor allem für Automechaniker ist er ein willkommenes KFZ-Werkzeug!

Grundsätzlich finden sich vier unterschiedliche Akkuschrauber auf dem Markt - von einfachen Anfängermodellen bis hin zu Profigeräten. Kabellos, ist der Akkuschrauber besonders praktisch zu transportieren und stets bereit zum spontanen Einsatz, auch an Orten ohne Stromanschluss.

Akkuschrauber

Akkuschrauber sind die Basisgeräte unter den vier Varianten und werden aufgrund ihrer kleinen Größe oftmals auch als Minischrauber bezeichnet. Sie sind einzig und allein auf ein Ein- und Ausdrehen von Schrauben ausgelegt. Für weitere Arbeiten wie dem effektiven Bohren (auch in anderen Materialien als Holz oder weicher Kunststoff) ist eine Nutzung nicht möglich, und schwer erreichbare Stellen bleiben schwer erreichbar! Schließlich ist der Akku nicht als wechselbarer Steckaufsatz montiert, sondern direkt im Gehäuse eingebaut, das heißt: entweder laden oder arbeiten. Dafür punkten Akkuschrauber durch ihr geringes Geeicht und ihre kompakte Form, sind günstig in der Anschaffung und tun ihren Job – ideal für alle, die bei einem Umzug Möbel zusammen- und wieder auseinanderbauen müssen oder sonst nur beim gelegentlichen Schrauben ein wenig Hilfe wünschen.

Akku-Bohrschrauber
Eine Stufe über den normalen Akkuschraubern stehen die Akku-Bohrschrauber. Wie der Name es bereits verrät, kombinieren sie eine Bohrmaschine und einen Akkuschrauber in einem Werkzeug. In der Regel verfügen die Maschinen über ein Zweiganggetriebe, einen langsameren Gang zum Schrauben und einen schnelleren Gang für Bohrarbeiten. Verschiedene Schraubaufsätze - kurz: Bits - sind ebenfalls normalerweise im Lieferumfang enthalten, und ein Bohrfutter ermöglicht das Einspannen von Bohrern in sämtlichen gängigen Größen. Die einer herkömmlichen Bohrmaschine entsprechende Kraft entfalten allerdings nur Modelle mit einer Leistung von mindestens 15 Volt in der Spannung. Grundsätzlich sind die Maschinen ebenfalls eher für Anfänger ausgelegt, die in Materialien wie Holz und Kunststoff bohren und schrauben möchten.

Akku-Schlagschrauber

Mit dem Akku-Schlagschrauber geht es noch eine Stufe höher: Vereinfacht gesagt sind Akku-Schlagschrauber stärkere Akkuschrauber. Während der Nutzung gibt es hier zusätzlich zur herkömmlichen Drehbewegung aufgrund des eingebauten Schlagwerks bei Bedarf noch eine kontinuierliche Vibrationsbewegung in der Achsenrichtung. So ist es möglich, ein sehr viel höheres Drehmoment zu erreichen. Neben sämtlichen Schraubenarten können mit dem Akku-Schlagschrauber auch Muttern oder Schlagbolzen einfach fest angezogen und andererseits leicht wieder gelöst werden; all dies, ohne dass dabei der Nutzer seine eigene Kraft mit aufwenden muss. Durch die Schlagfunktion wirkt der Akkuschlagschrauber wie ein Hammer auf die zu bearbeitenden Materialien. Neben Holz und Kunststoff kann insofern auch in Stein oder Fliesen gebohrt werden. Für all unsere KFZ-Handwerker: Der Akku-Schlagschrauber ist das geeignete Akku-Schraubgerät zum Wechsel Ihrer Autoreifen!

Exkurs: Reifenwechsel mit dem Akku-Schlagschrauber

Immerhin zweimal pro Jahr, das heißt insgesamt acht Räder ab- und anschrauben… Wer nicht den Reifenwechsel als Muskelaufbauprogramm nutzen möchte, der sollte auf einen Akku-Schlagschrauber zurückgreifen. Wichtig ist dabei der passende Aufsatz, der aber meist schon im Lieferumfang des KFZ-Werkzeuges enthalten ist oder sonst schnell nachgekauft werden kann.

Bei der Verwendung eines Akku-Schlagschraubers für einen Reifenwechsel kann explizit die Härte der anzuschraubenden Mutter eingestellt werden – dies ist besonders wichtig, da sie nicht zu locker, aber vor dem späteren endgültigen Festziehen auch nicht zu fest sitzen dürfen. Auch das Lösen der Muttern ist sehr viel einfacher als bei der manuellen Arbeit mit einem Kreuzschlüssel. Wer also Zeit und Mühe beim Reifenwechsel einsparen möchte, der sollte sich das praktische Gerät für seine Werkstatt zulegen.

Akku-Schlagbohrschrauber
Mit einem Akku-Schlagbohrschrauber sollten Sie schließlich nur arbeiten, wenn Sie bereits Erfahrung im Umgang mit solchen Maschinen haben. Sogar Beton ist vor diesem Werkzeug nicht sicher! Wie auch beim Akku-Schlagschrauber sorgt eine extra pulsierende Kraft in der Achsenrichtung dafür, dass in fast alle gängigen Materialien gebohrt und geschraubt werden kann.

Der richtige Akku – Ein wichtiger Kauffaktor

Egal, für welchen der vier Akkuschrauber Sie sich entscheiden – wichtig ist in jedem Fall ein Blick auf den verbauten Akku. Denn dieser entscheidet über die Schwere des Gerätes, seine Kraft und auch die Lebensdauer. Je leistungsstärker der Akku, desto langlebiger ist er in der Regel. Grundsätzlich gilt:

Für Hobbyhandwerker zu Hause sind in der Regel zwölf Volt völlig ausreichend, wer ihn regelmäßig nutzt, sollte noch sechs weitere oben draufpacken.

Mit dem Nm-Wert steigt auch die Leistungsstärke, und die Amperestunde gibt an, ob sich der Schrauber schnell entlädt. Achten Sie hier auf einen Wert von mindestens 2,0 Ah und haben Sie immer einen Ersatzakku parat. Auch ein Schnellladegerät für eine Aufladung innerhalb von nur einer Stunde erweist sich als empfehlenswert.

Folgende Akku-Typen werden gegenwärtig in den KFZ-Werkzeugen verbaut:

  • Nickel-Cadmium-Akkus, kurz: NiCd
  • Nickel-Metallhydrid-Akkus, kurz: NiMH
  • Lithium-Ionen-Akkus, kurz: Li-Ion

Zu 1: NiCd-Akku
Für diese Akkuart besteht seit acht Jahren aufgrund des enthaltenen giftigen Schwermetalls Cadmium ein gesetzliches Verbot in Deutschland, jedoch dürfen die Akkus noch in kabellosen Elektrowerkzeugen wie Akkuschrauber eingearbeitet werden. Die Entsorgung geschieht über spezielle Rücknahmesysteme. NiCd-Akkus sind äußerst robust hinsichtlich der Tiefentladung sowie Überladung und verfügen in der Regel über eine lange Lebensdauer von rund 1500 Ladezyklen. Sie können auch bei den tiefsten Temperaturen eingesetzt werden.

Zu 2: NiMH-Akku
Ein geringer Kostenaufwand beim Kauf, doch Batterieträgheit: NiMH-Akkus müssen vollständig entladen werden, um die Ursprungsleistung des Werkzeuges beizubehalten. Gegenüber NiCd-Akkus verfügen NiMH-Akkus der identischen Größe über rund die doppelte Kapazität.

Zu 3 Lithium-Ionen-Akku:

Lithium-Ionen-Akkus unterscheiden sich radikal von den beiden erstgenannten Versionen auf Nickelbasis. Ihre Zellenspannung beträgt mit 3,6 Volt dreimal so viel wie die der NiCd-Akkus – die Geräte können mit einer höheren Leistung in einer sehr viel kompakteren Bauweise produziert werden. Zudem wiegen sie nur etwas mehr als die Hälfte im Vergleich zu den anderen Akkuarten. Sie können jederzeit geladen werden, beanspruchen keinen Kraftaufwand vom Nutzer und eigenen sich für Dauereinsätze aufgrund ihrer äußerst geringen Selbstentladung. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Li-Ionen-Zellen enthalten keine Schwermetalle und sind somit umweltfreundlich.

(Weitere) Kauftipps in Kurzform:

  • ansprechendes Design
  • geringes Gewicht
  • ergonomische Form
  • gekühltes Gebläse
  • hohe Schraubkraft
  • stufenlose Drehzahlsteuerung
  • umfangreiches Zubehör
  • praktischer Koffer für einen einfachen Transport
  • Schnellspannfutter für ein einfaches Auswechseln der Bohrer
  • praktische Positionierung des Schalters zum Umschalten vom Aus- zum Eindrehen

Welcher Akkuschrauber wofür?

Das manuelle Einschrauben und Ausdrehen von Schrauben kostet in der Regel viel Kraft und ebenso viel Zeit. Akkuschrauber sind ideale Helfer, um in Holz, Kunststoff oder sogar festes Material wie Metall zu bohren. Vor allem für Automechaniker ist er ein willkommenes KFZ-Werkzeug!

Grundsätzlich finden sich vier unterschiedliche Akkuschrauber auf dem Markt - von einfachen Anfängermodellen bis hin zu Profigeräten. Kabellos, ist der Akkuschrauber besonders praktisch zu transportieren und stets bereit zum spontanen Einsatz, auch an Orten ohne Stromanschluss.

Akkuschrauber

Akkuschrauber sind die Basisgeräte unter den vier Varianten und werden aufgrund ihrer kleinen Größe oftmals auch als Minischrauber bezeichnet. Sie sind einzig und allein auf ein Ein- und Ausdrehen von Schrauben ausgelegt. Für weitere Arbeiten wie dem effektiven Bohren (auch in anderen Materialien als Holz oder weicher Kunststoff) ist eine Nutzung nicht möglich, und schwer erreichbare Stellen bleiben schwer erreichbar! Schließlich ist der Akku nicht als wechselbarer Steckaufsatz montiert, sondern direkt im Gehäuse eingebaut, das heißt: entweder laden oder arbeiten. Dafür punkten Akkuschrauber durch ihr geringes Geeicht und ihre kompakte Form, sind günstig in der Anschaffung und tun ihren Job – ideal für alle, die bei einem Umzug Möbel zusammen- und wieder auseinanderbauen müssen oder sonst nur beim gelegentlichen Schrauben ein wenig Hilfe wünschen.

Akku-Bohrschrauber
Eine Stufe über den normalen Akkuschraubern stehen die Akku-Bohrschrauber. Wie der Name es bereits verrät, kombinieren sie eine Bohrmaschine und einen Akkuschrauber in einem Werkzeug. In der Regel verfügen die Maschinen über ein Zweiganggetriebe, einen langsameren Gang zum Schrauben und einen schnelleren Gang für Bohrarbeiten. Verschiedene Schraubaufsätze - kurz: Bits - sind ebenfalls normalerweise im Lieferumfang enthalten, und ein Bohrfutter ermöglicht das Einspannen von Bohrern in sämtlichen gängigen Größen. Die einer herkömmlichen Bohrmaschine entsprechende Kraft entfalten allerdings nur Modelle mit einer Leistung von mindestens 15 Volt in der Spannung. Grundsätzlich sind die Maschinen ebenfalls eher für Anfänger ausgelegt, die in Materialien wie Holz und Kunststoff bohren und schrauben möchten.

Akku-Schlagschrauber

Mit dem Akku-Schlagschrauber geht es noch eine Stufe höher: Vereinfacht gesagt sind Akku-Schlagschrauber stärkere Akkuschrauber. Während der Nutzung gibt es hier zusätzlich zur herkömmlichen Drehbewegung aufgrund des eingebauten Schlagwerks bei Bedarf noch eine kontinuierliche Vibrationsbewegung in der Achsenrichtung. So ist es möglich, ein sehr viel höheres Drehmoment zu erreichen. Neben sämtlichen Schraubenarten können mit dem Akku-Schlagschrauber auch Muttern oder Schlagbolzen einfach fest angezogen und andererseits leicht wieder gelöst werden; all dies, ohne dass dabei der Nutzer seine eigene Kraft mit aufwenden muss. Durch die Schlagfunktion wirkt der Akkuschlagschrauber wie ein Hammer auf die zu bearbeitenden Materialien. Neben Holz und Kunststoff kann insofern auch in Stein oder Fliesen gebohrt werden. Für all unsere KFZ-Handwerker: Der Akku-Schlagschrauber ist das geeignete Akku-Schraubgerät zum Wechsel Ihrer Autoreifen!

Exkurs: Reifenwechsel mit dem Akku-Schlagschrauber

Immerhin zweimal pro Jahr, das heißt insgesamt acht Räder ab- und anschrauben… Wer nicht den Reifenwechsel als Muskelaufbauprogramm nutzen möchte, der sollte auf einen Akku-Schlagschrauber zurückgreifen. Wichtig ist dabei der passende Aufsatz, der aber meist schon im Lieferumfang des KFZ-Werkzeuges enthalten ist oder sonst schnell nachgekauft werden kann.

Bei der Verwendung eines Akku-Schlagschraubers für einen Reifenwechsel kann explizit die Härte der anzuschraubenden Mutter eingestellt werden – dies ist besonders wichtig, da sie nicht zu locker, aber vor dem späteren endgültigen Festziehen auch nicht zu fest sitzen dürfen. Auch das Lösen der Muttern ist sehr viel einfacher als bei der manuellen Arbeit mit einem Kreuzschlüssel. Wer also Zeit und Mühe beim Reifenwechsel einsparen möchte, der sollte sich das praktische Gerät für seine Werkstatt zulegen.

Akku-Schlagbohrschrauber
Mit einem Akku-Schlagbohrschrauber sollten Sie schließlich nur arbeiten, wenn Sie bereits Erfahrung im Umgang mit solchen Maschinen haben. Sogar Beton ist vor diesem Werkzeug nicht sicher! Wie auch beim Akku-Schlagschrauber sorgt eine extra pulsierende Kraft in der Achsenrichtung dafür, dass in fast alle gängigen Materialien gebohrt und geschraubt werden kann.

Der richtige Akku – Ein wichtiger Kauffaktor

Egal, für welchen der vier Akkuschrauber Sie sich entscheiden – wichtig ist in jedem Fall ein Blick auf den verbauten Akku. Denn dieser entscheidet über die Schwere des Gerätes, seine Kraft und auch die Lebensdauer. Je leistungsstärker der Akku, desto langlebiger ist er in der Regel. Grundsätzlich gilt:

Für Hobbyhandwerker zu Hause sind in der Regel zwölf Volt völlig ausreichend, wer ihn regelmäßig nutzt, sollte noch sechs weitere oben draufpacken.

Mit dem Nm-Wert steigt auch die Leistungsstärke, und die Amperestunde gibt an, ob sich der Schrauber schnell entlädt. Achten Sie hier auf einen Wert von mindestens 2,0 Ah und haben Sie immer einen Ersatzakku parat. Auch ein Schnellladegerät für eine Aufladung innerhalb von nur einer Stunde erweist sich als empfehlenswert.

Folgende Akku-Typen werden gegenwärtig in den KFZ-Werkzeugen verbaut:

  • Nickel-Cadmium-Akkus, kurz: NiCd
  • Nickel-Metallhydrid-Akkus, kurz: NiMH
  • Lithium-Ionen-Akkus, kurz: Li-Ion

Zu 1: NiCd-Akku
Für diese Akkuart besteht seit acht Jahren aufgrund des enthaltenen giftigen Schwermetalls Cadmium ein gesetzliches Verbot in Deutschland, jedoch dürfen die Akkus noch in kabellosen Elektrowerkzeugen wie Akkuschrauber eingearbeitet werden. Die Entsorgung geschieht über spezielle Rücknahmesysteme. NiCd-Akkus sind äußerst robust hinsichtlich der Tiefentladung sowie Überladung und verfügen in der Regel über eine lange Lebensdauer von rund 1500 Ladezyklen. Sie können auch bei den tiefsten Temperaturen eingesetzt werden.

Zu 2: NiMH-Akku
Ein geringer Kostenaufwand beim Kauf, doch Batterieträgheit: NiMH-Akkus müssen vollständig entladen werden, um die Ursprungsleistung des Werkzeuges beizubehalten. Gegenüber NiCd-Akkus verfügen NiMH-Akkus der identischen Größe über rund die doppelte Kapazität.

Zu 3 Lithium-Ionen-Akku:

Lithium-Ionen-Akkus unterscheiden sich radikal von den beiden erstgenannten Versionen auf Nickelbasis. Ihre Zellenspannung beträgt mit 3,6 Volt dreimal so viel wie die der NiCd-Akkus – die Geräte können mit einer höheren Leistung in einer sehr viel kompakteren Bauweise produziert werden. Zudem wiegen sie nur etwas mehr als die Hälfte im Vergleich zu den anderen Akkuarten. Sie können jederzeit geladen werden, beanspruchen keinen Kraftaufwand vom Nutzer und eigenen sich für Dauereinsätze aufgrund ihrer äußerst geringen Selbstentladung. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Li-Ionen-Zellen enthalten keine Schwermetalle und sind somit umweltfreundlich.

(Weitere) Kauftipps in Kurzform:

  • ansprechendes Design
  • geringes Gewicht
  • ergonomische Form
  • gekühltes Gebläse
  • hohe Schraubkraft
  • stufenlose Drehzahlsteuerung
  • umfangreiches Zubehör
  • praktischer Koffer für einen einfachen Transport
  • Schnellspannfutter für ein einfaches Auswechseln der Bohrer
  • praktische Positionierung des Schalters zum Umschalten vom Aus- zum Eindrehen

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