27.06.2017 12:23 0 Kommentare

Kfz-Werkzeuge und Kfz-Teile bestmöglich reinigen

Unterschied Hochdruck-Teilewaschgerät und Hochdruckreiniger

Ein Hochdruck-Teilewaschgerät wie zum Beispiel das hochwertige Industrie Hochdruck Teilewaschgerät HP-800 wird in erster Linie wirklich nur in der Industrie eingesetzt. Gerade hier ist die Qualität aufgrund des täglichen Einsatzes und der Reputation des Unternehmens von besonderer Bedeutung. So sollte zunächst das Material des Hochdruck-Teilewaschgerätes für die Industrie aus einem lange haltenden und soliden Edelstahl produziert sein. Das Material der zu reinigenden Autoteile allerdings kann variieren: Gusseisen, Aluminium und Stahl können alle in einem Hochdruck-Teilereinigungsgerät professionell gereinigt werden. Zumeist kommen die wuchtigen Teile, wie zum Beispiel Vergaser oder  Zylinderkolben, in ein Gerät mit geschlossenem Umlauf und werden während des Waschvorgangs mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit gesäubert. Der Düsendruck der Reinigungspistole ist mit rund 140 bar hoch genug, um sogar starken Schmutz wie Öl, Fett oder Kohlenstoff problemlos zu entfernen. Auch Motorenkomponenten und andere Autoteile können dort gereinigt werden.

Für Einzelteile geeignet

Die Waschwannen der Teilewaschgeräte sollten auch große Einzelteile aufnehmen können. Wählen können Sie zwischen Stand- und Tischgeräten sowie Modellen aus Kunststoff, Stahlblech oder Edelstahl. Als besonders praktisch erweisen sich zur Reinigung von Kleinteilen oder dem Eintauchen von Werkstücken die sogenannten Tauchtanks oder auch Tränkbehälter. Angetrieben werden die Reiniger oft pneumatisch, sodass sie als besonders sicher gelten. Doch nicht jeder hat den Platz für ein derart professionelles Teilewäschegerät, und wer keine ganze Wagenflotte hat, für den reicht auch ein Hochdruckreiniger, der manuell betrieben wird. 

Wofür werden Hochdruckreiniger verwendet?

Hochdruckreiniger werden nicht nur in der Kfz-Branche genutzt - hier aber besonders gerne, und das hat auch einen guten Grund. Denn man muss das Gerät einfach nur an eine Wasserleitung und Steckdose anschließen, den Wasserhahn aufdrehen – und schon kann man loslegen! Der Verunreinigungsgrad kann deutlich erkennbar sein; hartnäckiger Dreck an Felgen und Reifen kann beispielsweise dank des starken Wasserdrucks nach einer Fahrt durch das Gelände mühelos abgespritzt werden.

Achtung: Motorwäschen sind fast überall verboten. Auch der Einsatz von Hochdruckreinigern bei der Fahrzeugpflege ist in etlichen Städten untersagt. Erkundigen Sie sich vor dem Erstgebrauch bei Ihrem zuständigen Bürgeramt.

Was bietet die Einsteigerklasse?

Bei den preiswerten Einsteigermodellen finden Sie ausschließlich Kaltwasserausführungen. Diese kommen mit einem Maximaldruck von ungefähr 100 bar - im Gegensatz zur Mittelklasse, die bereits bei rund 150 bar liegt. Auch die Fördermenge unterscheidet sich: Während die Einstiegsgeräte mit bis zu 500 l pro Stunde zu Buche schlagen, ist es bei Mittelklassemodellen mehr als das Doppelte.

Vorgehensweise

Um wirklich alle Dreckspuren an Ihrem Wagen zu beseitigen, spritzen Sie Ihren Wagen gründlich von oben nach unten ab. Und halten Sie den Wasserstrahl auf die Karosserie: Sonst wirbelt der Hochdruckreiniger erneut Staub auf, der sich am Lack festsetzt. Waschen Sie zuerst die Felgen und rücken dann erst dem Lack zu Leibe. Hoch verschmutzte Stellen am besten zuvor mit einem Reinigungsschaum einweichen. Halten Sie bei der Düse des Hochdruckreinigers ausreichend Abstand zum Fahrzeug ein, muss der Pkw mit nur wenig Druck gesäubert werden. Selbst die Reifen dürfen nicht zu nah und mit nicht zu viel Druck bearbeitet werden.

Heiß oder kalt?

Grundsätzlich finden sich zwei Ausführungen von Hochdruckreinigern für Privatpersonen auf dem Markt: Kalt- sowie Heißwassergeräte. Sind die Verunreinigungen sehr stark, sollte Letzteres verwendet werden. Ansonsten reicht für den Privatbereich eine Kaltwasserversion.

Achtung:

Cabrioletfahrer sollten bei Modellen mit Stoffdach keine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger vornehmen. Sogar ein sanfter Strahl ist noch in der Lage, dieses zu zerstören. Und auch im Motorraum unbedingt Vorsicht walten lassen, sobald es an die Elektronik geht!

Was kosten leistungsstarken Hochdruckreiniger?

Die günstigsten Modelle erhalten Sie bereits ab rund 40 Euro, doch die Spanne geht bis ins vierstellige. Oftmals eignen sich diese Großwerkzeuge auch sehr gut in der Landwirtschaft, um Ställe oder Traktoren zu reinigen. Für die Reinigung von klassischen Werkzeugen eignen sich die Hochdruckreiniger ebenfalls. Einfach die dreckigen Stücke in eine Waschwanne legen und umgehend säubern - oft wird nicht einmal ein spezielles Reinigungsmittel benötigt. 

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